Mediation

Mediation ist eine wunderbare Mischung von interpersonneller Kommunikation, Selbst-Schätzung, Verhandlung und Psychologie.

Die meisten Menschen halten den Konflikt für unangenehm und sie vermeiden ihn womöglich. Während ich den unangenehmen Aspekt gut verstehe (glauben Sie bitte nicht die Leute, die behaupten, dass der Konflikt „Fun" sein könnte), wenn der Konflikt zu lang dauert, oder zu intensiv ist, kann es zu Schaden führen.

Der Mediator löst nicht die Probleme für die Konflikt-Teilnehmer. Ich würde mich sehr freuen zu erklären, warum -- vielleicht in der nächsten Ausgabe von dieser Webseite.

Ein Konflikt, den die Teilnehmer selber gelöst haben, ist mehr erfolgreich und die Lösung dauert länger. Also, was macht der Mediator? Der Mediator ist ein Katalisator, aber er versteht auch unsere Tendenzen als Menschen. Er versteht wie wir in Konflikt geraten sind, und fragt uns was wir daraus ziehen wollen.

Um Mediator zu sein, braucht man Menschenverständnis und ein Gefühl für Psychologie (nein, die Teilnehmer im Konflikt sind nicht verrückt, obwohl sie es manchmal vom Gegner behaupten). Wir brauchen auch Neutralität, Vertraulichkeitsverpflichtung und Vertrauen.

Ich unterscheide zwischen Konfliktmanagement und Konflikt-Lösung. Unter „Konfliktmanagement" verstehe ich das Studium der Natur des Konfliktes, die Auslöser, und die Veränderungen im Verhalten, die möglicherweise eine Lösung bewirken könnten.

Unter „Konflikt-Lösung" verstehe ich die Methodik, die Mediatoren und Anderen benützen, um eine reelle Lösung zu verwirklichen. Manche Berater haben Vieles über die Natur des Konfliktes gelernt, aber sie hören auf, bevor sie effektive Methoden vorschlagen, die den Konflikt tatsächlich lösen. Eins von meinen Lieblings-Zitaten kommt von Platon und sagt genau das aus, was ich hier sage.

Für den folgenden Fall, würden Sie Mediation empfehlen?
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